1. Wertfreie Beobachtung

„Ich habe gehört, gesehen, gelesen“
Die wertfreie Beobachtung ist frei von:

  • Bewertungen
  •  Analysen
  •  Diagnosen
  •  Schuldzuweisungen

Sie hilft Ihnen, in schwierigen Situationen einen konstruktiven Gesprächseinstieg zu finden.

2. Wahrnehmung von Gefühlen

In der GFK unterscheiden wir Gefühle von Gedanken. Alle Menschen auf der Welt verfügen grundsätzlich über den gleichen Gefühlsschatz.
Hilfreiche Fragen:
„Wie geht es Ihnen mit dem Gehörten, Gesagten, Beobachteten?“
„Wie fühlen Sie sich dabei?“
„ … wenn ich Sie richtig verstehe, befürchten Sie ….“

3. Erkennen von Bedürfnissen

Alles, was wir tun, tun wir aufgrund von Bedürfnissen. Konflikte entstehen, wenn die Bedürfnisse einer Partei auf Kosten der Bedürfnisse einer anderen befriedigt werden. Bedürfnisse sind universell, das heißt in der Regel strebt jeder Mensch danach. Konflikte entstehen nur auf der Strategie-Ebene (wie ich mir das Bedürfnis erfülle)
GFK zielt auf Lösungen ab, die die Bedürfnisse aller im Blick haben.

Hilfreiche Fragen:
„Was genau ist Ihnen wichtig?“
„Geht es Ihnen um … (Klarheit, Struktur, Effizienz)
„Was soll sich dabei für Sie erfüllen?“

4. Äusserung von Bitten

In der GFK teilen Sie Ihrem Gegenüber in Form einer Bitte (Schlüsselunterscheidung Bitte und Forderung) mit, wie Sie sich die Erfüllung Ihrer Bitte konkret vorstellen. Wenn Sie Ihrem Gegenüber die Wahl lassen über die Erfüllung Ihrer Bitten frei zu entscheiden, erhöhen Sie die Bereitschaft für flexibe Verhandlungen und gute Lösungen.

Hilfreiche Fragen:
„Wie stellen Sie sich den nächsten Schritt vor?“
„In welcher Form kann ich Sie konkret unterstützen?“

aus: GFK für Dummies